Nikolai Karpov

Klavier, Orgel

Nikolai Karpov wurde 1994 in Sankt-Petersburg (Russland) geboren. Bereits als Kind hat er an verschiedenen Klavierwettbewerben teilgenommen. 2010-2015 Studierte er Orgelspiel, Cembalospiel und Glockenspiel an der Sankt-Petersburger Staatlichen Universität. Da bekommt er Klavierunterricht von Galina Zhukova. Parallel fängt er seine Tätigkeit als Konzertorganist, Kirchenmusiker und Improviseur an. Im Rahmen des Studiums schreibt er auch zwei Qualifikationsarbeiten über Klavierpädagogik: über Sport- und Fitnessübungen für Pianisten und über die Entwicklung von Musikfähigkeiten bei Kindern und Heranwachsenden Schülern. In dieser Zeit hat Nikolai Karpov auch internationale Meisterklassen und Meisterkurse als aktiver Teilnehmer belegt. Ein Highlight aus der Periode – sein Foto erscheint in der Schlagzeile von L’Union Zeitung. 2014 spielt er bei der Einweihung von neuem Glockenspiel in Hoschiv (Ukraine). 2014 schließt er auch sein Bachelor-Studium mit ausgezeichneter Klaviernote und einer Zusatzqualifikation als Musikpädagoge ab. 2015 besucht Nikolai Karpov zum ersten Mal Stuttgart als Konzertorganist, wo er ein Konzert in Berger Kirche spielt. 2016 zieht er nach Deutschland um und übernimmt eine nebenamtliche Organistenstelle in Detmold und, später, gleichzeitig, eine Zweitorganistenstelle in Liebfrauenkirche in Bad Salzuflen. 2017 Spielt er bei dem I. Internationalen Glockenspielfestival in Esslingen.
Jenseits seiner aktiven Tätigkeit als Organist, wird Nikolai Karpov als Pianist selbst bei kleineren Events anerkannt und beliebt: selbst der Artikel in Lippischer Landeszeitung über dem Straßenklavier in Detmold erscheint mit seinem Bild am Instrument.
Nikolai Karpov nimmt regelmäßig an Konzertveranstaltungen in Düsseldorf-Meerbusch teil.
Die Schwerpunkte seiner Lehrtätigkeit liegen im Bereich historischer („authentischer“, „geschichtlich informierter“) Aufführungspraxis und vielfältiges Literaturspiels – von früher Cembalo-Musik bis moderne Liedbearbeitungen und Liedbegleitungen. Nikolai Karpov legt viel Wert auf Entwicklung von pianistischer Technik sowie auf eine sinnvolle Verbindung von Musiktheorie mit spielerischer Praxis.
„Durch bewusstes Üben kann man jede Hürde in kleine, einfache Schritte einteilen und diese spielend bewältigen“ – sagt Nikolai Karpov öfter zu seinen Schülern. Und es ist wirklich eine Mission eines Pädagogen, den Schüler auf einem schweren Weg zu begleiten und den einfacher zu machen.